Hat eine Stadt/eine Gemeinde eine „Altstadt“, dann hat sie meist den Touristen etwas zu bieten. Das bringt Geld, aber auch Trubel.
Der Hauptgewinn für eine Stadt/eine Gemeinde: wenn die „Altstadt“ zum Unesco-Welterbe deklariert wird; das garantiert Touristen aus aller Welt und entsprechende Einnahmen. Wer aber mal ein Unesco-Welterbe während der Saison besucht hat, erkennt auch die Schattenseiten des Touristenandrangs. Der Tourist reist wieder ab, macht den nächsten Platz, aber die Einwohner wohnen dauerhaft dort; in einer schönen Altstadt, mit dem Gefühl, nur noch Staffage zu sein.

Ich liebe die ruhigen Altstädte, nicht an jeder Stelle zu 100% restauriert, in den Geschäften und Gaststätten auch Einheimische und auf den Speisekarten nicht der internationale Einheitsbrei. Gibt es noch, hoffentlich noch länger.